Integration gestalten. Zusammen gewinnen.

Mitmachen und den Favoriten bis zum
30. September 2017 vorschlagen.

Der Anmeldephase ist abgelaufen. Die Auswertung läuft.

Die Jury

Die Gewinner werden von einer Jury ausgewählt, die unter dem Vorsitz der Sächsischen Staatsministerin für Gleichstellung und Integration und des Sächsischen Ausländerbeauftragten steht. Weitere Jurymitglieder kommen aus den Reihen der Preisträger vergangener Jahre.

Gesucht werden Projekte und Initiativen, die sich die Integration von Migrantinnen und Migranten im Freistaat Sachsen zur Aufgabe gemacht haben.

Petra Köpping

Sächsische Staatsministerin für Gleichstellung und Integration

Geert Mackenroth

Der Sächsische Ausländerbeauftragte

Staatsminister a. D.

Elsbeth Pohl-Roux

Dorf Klosterbuch (Mittelsachsen)

Preisträger 2016

Margaux Paulin Steiger

Hotel Steiger Sebnitzer Hof
(Sächsische Schweiz-Osterzgebirge)

Preisträger 2016

Runder Tisch Integration Crimmitschau (Zwickau)

Preisträger 2016

Nurul Fatimah Khasbullah

Marwa El Sherbini-Stipendiatin

Preisträger des letzten Jahres

Alle Preisträger 2016

Unter dem Motto „Gemeinsam. Klug. Handeln.“ bewarben sich Vereine, Verbände, Initiativen und Unternehmen zum siebten Mal um den Sächsischen Integrationspreis. Ausgezeichnet wurden in der Festveranstaltung am 2. Dezember 2016 drei Projekte und Initiativen, die sich besonders für die Integration von Migrantinnen und Migranten in unsere Gesellschaft einsetzten, sie unterstützten, förderten und vorlebten. Die Preisträger wurden von einer sechsköpfigen Jury ermittelt. Die Initiatoren des Preises Staatsministerin Petra Köpping und der Sächsische Ausländerbeauftragte Geert Mackenroth nahmen die Auszeichnung gemeinsam vor. Es werden drei gleichwertige Preise, die mit 2.000 € dotiert waren, vergeben.

Zur Preisverleihung waren über die Preisträger hinaus alle 73 vorgeschlagenen Initiativen und Vereine eingeladen, um ihr Engagement zu würdigen und sichtbar zu machen. Alle Nominierten werden in einer Broschüre vorgestellt.

Preisträger 2016: Hotel Steiger Sebnitzer Hof

Die Geschäftsleitung und 20 Mitarbeiter des Hotels Steiger „Sebnitzer Hof“ unterzeichneten am 3. Dezember 2015 öffentlich die Sebnitzer Erklärung für Toleranz und Weltoffenheit. Gleichzeitig bemühten sie sich um die Schaffung von Arbeitsplätzen für Migranten einschließlich der Beantragung der Arbeitserlaubnis. Ziel ist es auch, die Berührungsängste zu Mitarbeiter mit fremden Kulturen abzubauen. Derzeit arbeiten zwei Migranten im Unternehmen. Mit ihnen wurden die Arbeitserlaubnis beantragt und nach einer Qualifizierung unbefristete Arbeitsverhältnis ermöglicht. Gegenwärtig wird ein weiteres Projekt mit dem Ziel begonnen, mehr Arbeitsplätze fürmigrierte Frauen zu schaffen und Berufsorientierungen für Jugendliche zu offerieren.Soziale Integration heißt auch: Gelernt wird auf beiden Seiten.

Preisträger 2016: Runder Tisch Integration Crimmitschau

Der Runde Tisch Integration Crimmitschau ist ein freier Zusammenschluss von Bürgern der Stadt. Er koordiniert die ehrenamtliche Arbeit von ca. 100 Einwohnern für ca. 230 Asylbewerber und Flüchtlinge. Der Runde Tisch Integration umfasst verschiedene Arbeitsbereiche wie Sachspendengruppe, ehrenamtlicher Deutschunterricht, Patengruppe, Computerkurs und Begegnungsnachmittage. Die Asylbewerber erhalten Hilfe, Orientierung und Unterstützung beim Ankommen in der Stadt. Über Begegnung mit Einwohnern der Stadt können Migrantinnen und Migranten auch das Rechtssystem und unsere Demokratie kennen- und schätzen lernen.

Preisträger 2016: Dorf Klosterbuch

Die Bürger von Klosterbuch wollen nicht „nur reden“, sondern durch gemeinsames Vormachen, Mitmachen, Nachmachen das Leben auf dem Land für Flüchtlinge attraktiv gestalten und die Angst sowie Vorurteile der Einheimischen in Interesse und gewinnbringendes Miteinander umwandeln. Betreut werden etwa 30 Migrantinnen und Migranten. In den ersten Wochen nach der Ankunft erhielten diese Deutschunterricht und persönliche Unterstützung bei Behördengängen. Bei Bauernmärkten im ehemaligen Zisterzienser Kloster Buch, bei Festen im Rahmen des Mittelsächsischen Kultursommers und bei Initiativen des Be-Greifen e. V. wurde stets darauf hingewirkt, dass ein gutes Miteinander entsteht. Jeder achtet jeden! In Kontakt mit anderen Mitbürgern wurden Praktikumsplätze und/oder zukünftige potenzielle Arbeitgeber für die Flüchtlinge gefunden. Die Dorfgemeinschaft möchte auch anderen Dörfern in Sachsen ihre Erfahrungen vermitteln.